Rheinische Post vom 24.6.2003 (alf)
Die Bezirksregierung in Düsseldorf hat schnell reagiert: Ein Areal von zwölf Hektar im Nordpark wurde einstweilig als Naturschutzgebiet sichergestellt: "Wir haben das so zügig realisiert, weil das normale Verfahren mindestens ein Jahrt gedauert hätte", erläutert Hans-Peter Schröder, Sprecher des Regierungspräsidenten, diese Maßnahme. Antragsteller waren der Naturschutzbund und die BUND Kreisgruppe Mönchengladbach - sie hatten darauf hingewiesen. dass auf einem bestimmten Gebiet im Nordpark ein wertvolles Feuchtbiotop mit schützenswerten Tieren vorhanden sei. Dazu gehören unter anderem Kamm-Molche, die Kurzflügelige Schwertschrecke und die Südliche Binsenjungfer. eine Libellenart.
Diesen Schutz der Arten hat die Bezirksregierung anerkannt und den Bereich im Schnellverfahren unter Naturschutz gestellt. Vorwürfe der Naturschützer, hier habe es im Nordpark bei der Vorbereitung des neuen Stadions Planungsfehler gegeben, werden von der Bezirksregierung so nicht bestätigt: Man habe sich, so heißt es aus Düsseldorf. mit allen Beteiligten einvernehmlich einigen können.
Dies wird so auch von der Borussia so dar gestellt: "Wir haben inzwischen auf diese Situation reagiert. Gemeinsam mit der BWMG", so bestätigt Bernhard Nießen aus dem Stadion-Planungsbüro, "wurde das betroffene Areal aus der Planung genommen und durch ein anderes Grundstück ersetzt." Damit wurde dem Naturschutz Rechnung getragen - und die Bauarbeiten für das Stadion und sein Umfeld können problemlos weitergehen.