Kreisgruppe Mönchengladbach

Einspruchsschreiben zum Eisernen Rhein

BUND gibt Hilfestellung

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisgruppe Mönchen- glad bach, hat ein Einspruchsschreiben gegen die Wiederingebrauchnahme der historischen Trasse des Eisernen Rheins entworfen, daß er allen Interessierten zur Verfügung stellt. In der jetzt in den Niederlanden veröffentlichten Umweltverträg lich- keitsstudie, die verschiedene Trassenvarianten einer Güterverkehrsverbindung zwischen dem belgischen Hafen Antwerpen und dem Ruhrgebiet untersucht, werden einer Reaktivierung der historischen Trasse, die bekanntlich durch Mönchengladbacher Stadtgebiet führt, Präferenzen eingeräumt.

Eine Wiederingebrauchnahme könnte zu einer erheblichen Lärmbelastung nicht nur für die Anwohner in Rheindahlen, Voosen, Günhoven und Hockstein, sondern auch in Schrievers, Ohler, Speick, Holt, Waldhausen und Windberg führen. Die Studie sieht zuletzt 43 Züge täglich im Jahre 2020 vor (davon wenigstens 16 nachts). Da es letztlich jedoch keine Begrenzung für die endgültige Trasse gibt, kann die Zahl der durch- fahrenden Güterzüge durchaus höher liegen. Ein Anspruch auf Lärmschutz besteht aber nicht.

Diesen für die Anwohner unhaltbaren Zustand und weitere das Stadtgebiet betreffende Punkte hat der BUND deshalb in einem Schreiben aufgeführt, mit dem die Reaktivierung der historischen Trasse abgelehnt wird. Interessierte und Betroffene können es an die niederländische Einspruchsstelle schicken. Das Schreiben muß dort bis zum 10. Juli vorliegen.


Den Musterbrief können Sie sich hier herunterladen. Darüber hinaus kann er per Post angefordert werden beim BUND, Merreter 22, 41179 Mönchengladbach. Beizufügen ist ein adressierter, ausreichend frankierter Rückumschlag.

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