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Kreisgruppe Mönchengladbach
BUND fordert City Management auf, grünen Strom zu kaufen
In ihrem Schreiben an Frau Heinemann, Vorsitzende des City-Management Rheydt, greift die Kreisgruppe Mönchengladbach des BUND ihre frühere Aussage auf, die Mitglieder des City Management Rheydt wollten künftig ihren Strom gemeinsam von einem Anbieter beziehen. Durch die Bildung dieses Pools erhoffe man sich günstigere Tarife. Der BUND hält dagegen, daß bei der Auswahl des Stromanbieters die Art der Stromerzeugung im Vordergrund stehen müsse und nicht der Preis. Gerade in Mönchengladbach sei die Braunkohleproblematik bestens bekannt. Daher sei es nur konsequent, künftig nur noch Strom aus regenerativen Energien ab zu nehmen, also aus Wind-, Wasserkraft, Biomasse oder Sonnenenergie. Strom aus erdgasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs Anlagen sei ebenfalls bis zu einem Anteil von 50% akzeptabel. Atom- und Kohlestrom müsse jedoch rigoros ausgeschlossen werden. Auch die Tarifpolitik des Anbieters sei zu prüfen, Mehrverbrauch dürfe nicht mit sinkenden Preisen belohnt werden.
"Nur durch konsequentes Handeln auf allen Ebenen kann die Selbstverpflichtung der Bundesrepublik zur Einsparung von 25% Kohlendioxid verwirklicht werden" begründet Jutta Profijt vom BUND Mönchengladbach die Aufforderung. "Dieser Brief wird nicht der Einzige bleiben. Je mehr Kunden ihren Strom nach ökologischen Qualitätskriterien aussuchen, desto schneller wird die vielbeschworene Energiewende kommen. Der Verbraucher hat eindeutig die Macht, den Markt zu beeinflussen und er sollte sie nutzen."
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