Kreisgruppe Mönchengladbach

BUND fordert Stadt Mönchengladbach auf, grünen Strom zu kaufen

In ihrem Bürgerantrag vom 21. August fordert die Kreisgruppe Mönchengladbach des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) die Stadt Mönchengladbach auf, zukünftig nur noch solchen Strom zu kaufen, der nach ökologischen Kriterien produziert wurde. Die Stadt Mönchengladbach spreche sich weiter ganz klar gegen das zukünftige Braunkohlerevier Garzweiler II aus. Daher sei es nur konsequent, künftig nur noch Strom aus regenerativen Energien zu nutzen, also aus Wind-, Wasserkraft, Biomasse oder Sonnenenergie. Strom aus erdgasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs Anlagen sei ebenfalls bis zu einem Anteil von 50% akzeptabel. Atom- und Kohlestrom müsse jedoch rigoros ausgeschlossen werden. Auch die Tarifpolitik des Anbieters sei zu prüfen, Mehrverbrauch dürfe nicht mit sinkenden Preisen belohnt werden.

"Nur durch konsequentes Handeln auf allen Ebenen kann die Selbstverpflichtung der Bundesrepublik zur Einsparung von 25% Kohlendioxid verwirklicht werden" begründet Jutta Profijt vom BUND Mönchengladbach die Aufforderung. "Je mehr Kunden ihren Strom nach ökologischen Qualitätskriterien aussuchen, desto schneller wird die vielbeschworene Energiewende kommen. Jeder Energienutzer und ganz besonders die Großverbraucher haben eindeutig die Macht, den Markt zu beeinflussen und sie sollten diese Macht nutzen."

Die eventuell höheren Preise des zukunftsfähigen Stroms können durch Energieeinsparungen kompensiert werden – ein gutes Beispiel dafür ist das vom BUND MG initiierte Projekt "Energiesparen an Schulen", an dem in diesem Schuljahr bereits 43 Schulen teilnehmen.

Auf dem Umweltmarkt am 3. September informierte der BUND über "Grünen Strom".


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