Kreisgruppe MönchengladbachWo bleibt der Ersatz für die Nordpark-Natur?Die Umweltschutzgruppe "Bund" kritisiert, dass immer noch nichts passiert ist. OB Bude soll nun einlenken.Mönchengladbach. Bei der Gladbacher Umweltschutzgruppe "Bund" wird man so langsam ungeduldig. Verärgert reagierten die, wie sie sich nennen, "Freunde der Erde" darauf, dass für die Stadienund Parkplatz-Bauten im Nordpark "immer noch keine Ersatzbiotope geschaffen wurden". Immerhin geht es um einen Natur-Ersatz, der etwa 70 Hektar umfasst, erklärte der "Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland", kurz "Bund". Der Nordpark ist rund 160 Hektar groß. Ein Hektar sind etwa zwei Fußballfelder. Der "Bund" hat, so sein Sprecher Konrad Multmeier, mehrfach gefordert, den Ausgleich anzulegen. Multmeier: "Wenn eine Baumaßnahme ein Stück Natur zerstört, muss laut Gesetz an anderer Stelle dafür ein Ausgleich geschaffen werden." Bis heute seien nicht einmal prüfbare Planungen vorgelegt worden, kritisieren die Naturschützer. Im "Normalfall" hätten die Nordpark-Projekte nur mit der verbindlichen Vorlage der "Ersatzmaßnahmen" genehmigt werden dürfen. Für "Bund"-Vize Heinz Rütten ist das Nordpark-Beispiel kein Einzelfall. In Gladbach bestehe keine zusammenhängende Planung für Ausgleichsflächen, geißelt Rütten. Nicht nur Rütten hofft, dass der neu gewählte OB Norbert Bude (SPD) hier für Änderungen sorgt. Dessen "neue Sachlichkeit" lasse jedenfalls hoffen. Für die Schaffung der "Ersatzlandschaft" wie Aufforstungen, Wiesenflächen etc. sind vor allem die Stadtentwicklungsgesellschaft EWMG, aber auch Borussia Mönchengladbach (Borussia-Park) zuständig. Die EWMG lässt derzeit die Hockey-Arena für bis zu 12 000 Zuschauer hochziehen. In ihrer Jahresversammlung wurde der "Bund"-Vorstand um den 1. Vorsitzenden Multmeier bestätigt. Stellvertreter, alt wie neu, sind: Markus Profijt, Heinz Rütten und Jutta Profijt. Peter Dönike blieb Schatzmeister, Winfried Schimana Schriftführer. Neben zahlreichen Aktivitäten lädt der "Bund" demnächst zum Pflücken ein. Worum es geht? Immer häufiger vergammeln ab Spätsommer Birnen, Äpfel, Pflaumen & Co. an Bäumen in Obstwiesen. Die Eigentümer haben keine Lust oder keine Zeit für die Selbstvermarktung. Mit "Pflückgemeinschaften" will man die gewinnen, die preiswertes wie unbehandeltes Obst ernten wollen. Die Bezahlung: Pflücker müssen die Bäume pflegen (z.B. schneiden). Außerdem sucht die Gruppe weitere Mitstreiter. Mehr Infos gibt es unter Telefon: RY 36702 oder unter www.bund-mg.de 16.03.05, von Herbert Baumann |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Impressum | zum Seitenanfang | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||