Kreisgruppe MönchengladbachJahresbericht 2008Auch im vergangenen Jahr sahen wir - entsprechend dem Motto „Global denken, lokal han-deln“ - unsere vornehmliche Aufgabe darin, die lokalen Entscheidungen in Politik und Verwaltung in unserem Sinn zu beeinflussen.Unsere Mitglieder Christel Jörg, Astrid Linzen, Alfred Schneider vertreten den BUND Mönchengladbach im Beirat bei der Unteren Landschaftsbehörde, Christel Jörg ist dort Vorsitzende. Dieses Gremium hat 16 Mitglieder und vertritt gemäß Landschaftsgesetz die Belange von Natur und Landschaft, z.B. bei den Bauvorhaben im Nordpark, wo die notwendigen Ersatzbiotope immer noch nicht vollständig bestimmt, geplant und ausgeführt sind. Die überregionalen Themen wie z.B. Eiserner Rhein und Flughafenausbau begleiten uns weiter. Darum kümmert sich neben dem Landesverband NRW die Regionalgruppe Düsseldorf, in der wir mit Winfried Schimana und Konrad Multmeier vertreten sind. Wir informierten uns über die in Güdderath geplante Biogasanlage der NVV, über die uns Herr Rainer Sender berichtete. Fortgeführt wurde das Projekt "Umweltbücherei". Inzwischen sind über 220 Titel zum Thema Natur und Umwelt in beiden Stadtteilbibliotheken (in MG und Rheydt) vorhanden, die mit den uns zur Verfügung stehenden Geldern in den vergangenen Jahren angeschafft wurden. Die Ausleihezahlen zeigen, dass sehr großes Interesse an den Büchern besteht. Anlässlich der Wanderausstellung „Brennpunkt Klimawandel“, die vom 25.1. bis 13.2. 2008 in der Stadtbibliothek Rheydt zu sehen war und auf reges Interesse stieß, konnten wir der Bibliotheksleitung weitere Bände überreichen. Die von Markus Profijt und Astrid Linzen initiierte und betreute Pflückgemeinschaft kann inzwischen auf die Arbeit von über zwei Jahren zurückblicken; die Mitglieder kennen sich mit dem Schnitt von Obstbäumen aus und sind nicht nur bei der Ernte und bei der Obstpressung weiterhin mit Engagement und Freude bei der Sache. Wir unterstützten die Gruppe, indem wir ihr Werkzeug zur Verfügung stellten. Im Frühjahr begann das von Markus Profijt und dem Biobauern Thomas Sablonski ins Leben gerufene Projekt Gemüse-Selbst-Ernten. Auf 34 Parzellen konnten und können die Hobby-gärtner Biogemüse das Jahr über pflegen und ernten. Am 25.10. feierte die Gruppe auf dem Hof ein gut besuchtes Erntedankfest, das so gut ankam, dass es auch in diesem Jahr stattfinden soll. Weiterhin aktuell ist der im letzten Jahr erstellte Führer für Höfe mit Ab-Hof-Verkauf, der die regionale Vermarktung hiesiger Produkte unterstützen soll. Dafür war Markus Profijt mit einer Gruppe von Studierenden der Fachhochschule verantwortlich. Gegen die von der Stadt beschlossene Verfüllung der Abgrabung Flock, die ein schützenswertes Biotop enthält, wehrten wir uns durch Berichte in den Medien und eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Durch seine Aktivitäten erreichte Heinz Rütten, dass das Gelände in diesem Jahr kartiert und ein wasserrechtliches Verfahren eingeleitet wird. Auch die NRW-Stiftung zeigte sich bei einem Ortstermin am Erhalt des Biotops interessiert. Was immer wir tun, wir tun es ehrenamtlich. Geld geben wir nur selten aus, meist für Projekte wie die oben genannten. Um notwendige Verwaltungskosten wie für Porto, Telefon, Internet, Raummiete etc. so gering wie möglich zu halten, haben wir auch in diesem Jahr die Einladung zur Mitglieder-versammlung sponsern lassen, diesmal vom SuperBiomarkt (Lüpertzenderstr. 112), der den hiesigen Lebensmittelmarkt mit seinem Bio-Angebot bereichert und unserer Einladung auch einen Einkaufsgutschein hinzufügte. Die Finanzen des Jahres 2008 im Überblick (€): Einnahmen (Beitrag + Spenden) 1208 Ausgaben (Aktionen+Projekte) 839 Sonstige Ausgaben 444 (Fahrtkosten, Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit ...) Die Mehrausgaben wurden aus dem Bankbestand beglichen. Um unsere Finanzlage dauerhaft zu verbessern, gibt es den Förderverein Umwelt und Naturschutz Mönchengladbach e.V.. Spenden (steuerlich abzugsfähig), kommen der Umwelt hier zugute! Die Bankverbindung: Förderverein Umwelt und Naturschutz MG eV, Konto-Nr.2018881015, BLZ: 31060517 (Volksbank M’gladbach) Ihre Hilfe kommt in der Umwelt an. |
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