Kreisgruppe MönchengladbachEin neues Zuhause für den EisvogelAlfred Schneider, seines Zeichens Mitglied im Beirat bei der Unteren Landschaftsbehörde für den BUND und zuständig für Biotop- und Artenschutzmaßnahmen, plant im Naturschutzgebiet Mühlenbachtal zusammen mit der Stadt Mönchengladbach eine Nist- und Brutanlage für den gefährdeten und seltenen Eisvogel.![]() Der seltene Eisvogel Helfer bei dieser Aktion sind herzlich willkommen und melden sich bitte beim Afred, Tel. MG 582913. Eisvogel ( Alcedo athis ) Die praktische Hauptaktion der BUND Kreisgruppe Mönchengladbach im Jahre 2006 soll die Schaffung eines künstlichen Eisvogelbrutplatzes im NSG Mühlenbaches sein. Der Eisvogel ist bedroht steht auf der roten Liste und somit unter Schutz. In Mönchengladbach gibt es weit weniger als 10 Brutpaare ( 2 – 6 ). Er braucht also unsere Hilfe. Habitat Lebensraum Er braucht saubere Wasserflächen mit genügend Nahrung und ein Stück Steilufer für den Bau der Niströhre. Das Angebot an Höhlen bez. Orten wo solche angelegt werden können ist in Mönchengladbach sehr begrenzt. Um so wichtiger ist es vorhandene Möglichkeiten zu nutzen. Ort der Aktion Die einzige geeignete uns bekannte Stelle im NSG Mühenbach ist in der Nähe von Gatzweiler. Hier sind 2 ehemalige Fischteiche die der Mühlenbach durchflutet. Sie müssen gesäubert werden um genügend Lebensraum für Wassertiere zu geben, die wiederum der Eisvogel als Nahrungsgrundlage braucht. Ferner ist an einem dieser Teiche ein Steilufer von ca. 1 m Höhe. Dieser Abschnitt muß erhöht und gleichzeitig eine künstliche Niströhre eingebracht werden. Ferner soll mit der Säuberung und Gestaltung der Uferböschung ( evtl. Insel ) die Teiche als Laichgewässer für Amphibien hergerichtet um so die Lebensgrundlage in diesem Gebiet insgesamt zu verbreitern. Geplanter Zeitraum dieser Aktion wird im September Oktober 2006 sein. Eine Ortsbesichtigung BUND mit ULB Mönchengladbach fand am 25.01.2006 statt. Unterstützung durch die ULB wurde uns zugesagt. Der Lokalsender Radio 90.1 brachte am 22.03.2006 ein Interview mit dem Projektleiter Alfred Schneider zu dieser Aktion. Geschätzter Aufwand für dieses Projekt : Arbeitsaufwand von Hand ca. 80 Stunden, Entschlammung mittels Bagger ca.20 Std. An Material :1 Künstliche Niströhre, ca. 30 Sandsäcke, 1 –2 qm Lehm , 1 Sack Kalk, Stützmaterial und Werkzeuge. Ferner werden mindestens 5 -10 naturverbundene Helfer vor Ort gebraucht. ![]() Umgebung der geplanten Brutröhre ![]() Die geplante Brutröhe im Detail |
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